
Darum geht es
Du und ich & ich und du, wir sind vom gleichen Blute
Jedermann genießt das Leben in vollen Zügen – reich, umjubelt, berauscht von Luxus und Leichtsinn. Doch plötzlich steht der Tod vor ihm. Flehend bietet Jedermann sein ganzes Vermögen, bittet um Aufschub. Doch der Tod bleibt unerbittlich: Nur eine Stunde Frist, keine Gnade. Stattdessen zwingt er Jedermann, Rechenschaft abzulegen. Verzweifelt sucht der nach Verbündeten, doch einer nach dem anderen verlässt ihn: die Freunde, das Geld, die Geliebte. Und das Ende rückt unerbittlich näher. Gibt es noch eine Rettung?
Renate Rochell interpretiert das Spiel um die sieben Todsünden an der Deister-Freilicht-Bühne überraschend anders: frisch, packend und mit Musik. Ein „Jedermann“, der nicht moralisiert, sondern mitreißt – und dabei umso tiefer trifft. Denn Jedermann, das sind wir alle.
Hugo von Hofmannsthals Meisterwerk ist über 100 Jahre alt – und topaktuell. Seit 1920 wird es jedes Jahr bei den Salzburger Festspielen aufgeführt, immer wieder neu und anders erzählt. Denn die Fragen, die es stellt, sind zeitlos: Was ist wirklich wichtig? Wofür willst du einstehen, wenn alles auf dem Spiel steht?
Bonusmaterial:
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