Tod eines
Handlungsreisenden

von Arthur Miller in der Übersetzung und Bearbeitung von Schlöndorf/Hopf
Regie: Elisabeth Frank und Ullrich Matthaeus

Darum geht es

Wenn du alle Menschen danach beurteilst, wie erfolgreich sie im Beruf sind: Was macht es mit dir, wenn du plötzlich selbst nicht mehr mithalten kannst? Als die Geschäfte schlecht laufen und der junge Chef ihn vor die Tür setzt, flüchtet sich der Handelsvertreter Willy Loman in eine Fantasiewelt, in der alle auf ihn und seine Familie neidisch sind. Doch in Wahrheit sind die inzwischen erwachsenen Loman-Söhne Biff und Happy gerade deswegen im Leben gescheitert, weil sie den Träumen ihres Vaters nie gerecht werden konnten. Willy Ehefrau Linda versucht verzweifelt, das Kartenhaus vor dem Einsturz zu bewahren.

Kein leichter Stoff, aber wunderbar geschriebene Dialoge machen daraus ein mitreißendes Stück Theater. Im Großen ist Arthur Millers bekannteste Tragödie eine beißende Kritik am „amerikanischen Traum“. Aber sie zeigt auch auf berührende Weise im Kleinen, wie eine Familie damit überfordert ist, wenn der Vater immer mehr den Verstand verliert.

Mehr als 70 Jahren nach der Broadway-Premiere ist der „Handlungsreisende“ immer noch aktuell und wird oft und gerne gespielt. Es gibt auch mehrere bekannte Verfilmungen, unter anderem mit Dustin Hoffman und Heinz Rühmann in der Titelrolle. Bei uns am Deister führen Elisabeth Frank und Ullrich Matthaeus Regie. Die beiden haben in der Vorsaison mit „Der Vorname“ ja bereits gezeigt, wie schmal der Grat zwischen Liebe und Streit sein kann, wenn es um die Familie geht.

Ensemble & Team

Regie: Elisabeth Frank und Ullrich Matthaeus
Regieassistenz, Kostüme, Requisite: Tina Altmann
Maske: Julia Nuñez-Bartolomé, Simone Bormann
Bühnenbau: Hendrik Hunte
Bühnenmalerei: Alexandra Laschke
Soufflage: Anja Großestrangmann, Tina Altmann

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