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Mein Mann der fährt zur See (2010)

Ein Schwank in drei Akten von Wilfried Wroost
Regie: Andreas Barz



 

Inhalt


Der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer betreibt mit seiner Frau Mary die gemütliche Hafenkneipe „Störtebecker“. Dummerweise wurde Karl Brammer vor einiger Zeit bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muß nun für drei Monate ins Gefängnis.

 

Mary verschweigt lieber die Wahrheit und erzählt Gästen und seiner Verwandtschaft dass ihr Mann wieder zur See fährt. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Schwägerin Malwine platzt mit der Nachricht herein, dass  das vermeintliche Schiff auf dem Brammer offiziell unterwegs sein soll, in einem Sturm vor der  holländischen Küste mit Mann und Maus untergegangen ist. Da tauchen auch schon zwei Stammgäste als Verehrer auf, die Frau Mary, die durch die Lebensversicherung ihres Mannes  und einen überraschenden Lotteriegewinn eine gute Partie geworden ist, gewaltig den Hof machen.

 

Noch schlimmer aber treiben es die Verwandten, Karls Bruder Friedrich Brammer und seine Frau Augusta Victoria sowie der Schutenvermieter Mandus Sötje mit seiner Frau Malwine, die nun  mangels Testament der Eheleute die Gelegenheit zur Erbschaft wittern. Bei soviel „Mitgefühl“ der trauernden Verwandtschaft kann nur der Totgeglaubte selbst für Ordnung sorgen.

 

Wilfried Wroost hat hier humorvolle Szenen voller Situationskomik geschaffen und durch das jugendliche Paar, die Haustochter Ulli und den Kellner Pott, der auch noch eine Überraschung bereit hält, kommt auch die Liebe nicht zu kurz.

 

Wir versprechen Ihnen beste Unterhaltung mit diesem Schwank in der Spielzeit 2010.